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Was tun gegen den Lagerkoller?

Auch das einfache, gewohnte Zuhause sein fühlt sich in diesen Tagen doch etwas anders an. Zumindest geht es mir so. Es ist ein bisschen wie mit der Dusche und der Badewanne. Drin sein aber jederzeit etwas Unternehmen zu können ist das eine, nicht mehr rausgehen sollen fühlt sich hingegen nicht so wirklich gut an.

 

Gedanken zum Ausmisten in Quarantäne Zeiten gibt es hier. Aber auch sonst gibt es die eine oder andere Idee gegen den Lagerkoller und was man alles machen kann.

  • Den Keller verschönern / sortieren. Minimalistische Lebensweise hin oder her - ich habe in meiner derzeitigen Wohnung das erste Mal seit Jahren wieder einen Keller. Und ja, auch ich nutze ihn für Zwischenlagerung von z.B. ein paar Schuhkartons oder aussortierten Notizbüchern, jenen die ich nicht brauche aber noch nicht in die Tonne treten möchte. Gesagt - getan, zehn Minuten unten, ein paar Kartons weniger und das verbliebene Hab und Gut ist mit System und Klarheit eingeräumt und optimiert.
  • Fernsehkanäle. Mal ehrlich, hast du auf dem Gerät nur die Sender, die du wirklich siehst? Ich hatte sie seit Umzug und Sendersuchlauf noch alle und konnte nach Kategorien Wie alle, frei, hd etc. zumindest grob sortieren. Meine Tochter ist generell in der Sortierung "alle" unterwegs - hunderte von Sendern von denen wir, wenn es hochkommt, vielleicht zehn bis fünfzehn nutzen. Ab und zu, wenn es keinen Film von Netflix gibt. Gestern, wartend auf die Tagesschau durften sehr viele davon gehen. Kein großer Akt, trotzdem ein schönes, befreiendes Gefühl.
  • Stapelt sich bei dir das Leergut in Wohnung, Keller oder gar im Kofferraum? Ich meine in erster Linie das für den Container. Nun, eine gute Möglichkeit auch hier das Zuhause zu befreien und ein wenig frische Luft zu tanken.
  • Lesezeichen im Browser sortieren. Das gilt für all diejenigen, die alles einfach nur im "weitere Lesezeichen" Ordner speichern und das Sortieren auf irgendwann vielleicht einmal verschieben. Bei der Gelegenheit lässt sich auch überprüfen, ob das niemals nachgemachte RatatouilleRezept noch wirklich noch Speicherung und Aufmerksamkeit bedarf. Und brauchst wirklich alle Newsletter, die dir gerade versichern, dass online-shoppen auch in Krisenzeiten geht?
  • Online Zeiten überdenken. Ja, unbedingt auch online Zeiten. Einerseits ein Segen in Zeiten sozialer Distanzierung und für manche gar Isolation, andererseits solltest du dich von den Meldungen, Nachrichten, Status-Memes und allem was über Corona nun berichtet auch nicht verrückt machen und nicht zu sehr vereinnahmen lassen. Nutzt du das Handy auch um regelmäßig nach der Uhrzeit zu schauen? Wie wäre es mit der guten, alten Armbanduhr? Schone außerdem deine Augen!
  • Apropos Augen. Wer trotzdem immer wieder auf den Bildschirm starrt kann vielleicht Augengymnastik ausprobieren. Oder Meditieren, oder Etwas für den Rücken tun. Und dann noch, und und und.....
  • Lesen. No comment needed, oder? Vielleicht sogar ganz klassisch analog :)
  • Fotos Aussortieren & endlich das geplante Album fertigstellen, ob nun selbst kleben oder das lang ersehnte Fotobuch
  • Briefe an die Großeltern schreiben
  • Fenster putzen
  • Eine Freundin behauptet, Bügeln sei durchaus meditativ
  • Endlich Yoga lernen
  • Kapselgarderobe für die Zeit nach der Krise erstellen
  • Den Garten umgraben, vom Unkraut befreien...
  • Tanzen. Natülich like nobody´s watching
  • sich bei Morgen und Abendroutinen ausprobieren
  • Brettspiele, Puzzle, tic tac toe oder Schiffe versenken auf Papier...
  • Malen, Zeichnen, Skizzieren
  • Enndlich alle Stifte auf "ob-der-noch-geht" ausprobieren
  • Handlettering lernen
  • Nähen, Stricken, Häkeln
  • Einen online Sprachkurs ausprobieren
  • Einfach an die Decke oder aus dem Fenster starren und den eigenen Gedanken freien lauf lassen. Es ist ziemlich interessant was der eigene Kopf einem sagen kann, wenn man ihn nur lässt.
  • Innehalten, alte Pläne reflektieren, neue Pläne schmieden. Nutze die Zwangspause für eine Neuorientierung.

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