tante käthe

Viele meiner Klienten haben in Ihrem Umfeld die eine Person, bei dessen Besuch sie sich ganz besonders Mühe geben das eigene Zuhause schön zu machen und in Schuss zu bringen.

 

Bei mir war es lange Zeit meine Mutter. Völlig egal wie sehr ich mich auch angestrengt habe, es gab trotzdem irgendwas was nicht so war wie es sollte und mich hinterher geärgert hat. Und das gar nicht unbedingt für sie, nein, vielmehr für mich selbst.

 

Dabei geht es keineswegs darum, zu sagen „mein Besuch möchte mich sehen und nicht meine Wohnung - wem es nicht passt braucht nicht kommen, basta“ sondern darum, zu schauen: Was mache ich anders wenn die besagte Tante Käthe, die Eltern, Geschwister oder die immerzu perfekte Kollegin sich angekündigt hat? Ist die Wohnung mit diesen Veränderungen schöner? Fühlt man sich darin besser? Gefällt sie einem selbst mehr? Und macht es dann vielleicht Sinn diese Veränderungen fest zu übernehmen und nicht nur für die Dauer des Besuches?

 

Die schönen Handtücher statt der alten durchlöcherten? Eine schöne Handseife, frische Blumen, der bessere Kaffee... bitte die Liste beliebig und individuell fortsetzen. Und ja, es lohnt sich immer das „gute Sonntagsgeschirr“ zu benutzen. Ganz besonders an einem grauen, verregneten Montag.

 

Wer also Unzufriedenheit beim Ist-Zustand der eigenen vier Wände spürt aber gerade nicht so wirklich weiter weiß, kann wunderbar diesen kleinen Trick anwenden: Man stelle sich vor, Tante Käthe hat sich angekündigt und das Zuhause muss ganz besonders toll, auf drei zwei eins....

 

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